Wasserwandel: Ruhr gestalten!

Das Projekt Sichere Ruhr und unser Blog verabschieden sich

Foto: Pascal Bovée

Das Forschungsprojekt Sicherer Ruhr geht zu Ende. Drei Jahre lang – und zum Teil darüber hinaus – haben sich unsere Chemiker, Mikrobiologen, Mediziner, Geographen, Ingenieure, Kommunikationswissenschaftler und Soziologen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit dem Baden im Fluss beschäftigt, mit seinen Risiken und auch den Möglichkeiten seiner Umsetzung.

Begleitend dazu haben wir in unserem Wasserwandel-Blog wöchentlich über Wissenswertes und Neues rund um die Ruhr, um das Flussbaden und das Wasser selbst berichtet. Wir haben Wissenschaftler interviewt, haben die Landschaften und Bauwerke am Ufer unter die Lupe genommen,  gesehen, wieso der Fluss ein Architekt ist und uns gefragt, woher die Farbe des Wassers kommt. Wir sind Schwimmern und Radfahrern gefolgt, die für Wasserschutz und Zugang zu sauberem Trinkwasser tausende Kilometer zurückgelegt haben. Wie waren selbst auf Treidelpfaden und Bootsrouten der Ruhr unterwegs, haben Parasiten, Reptilien, Eisvögel und an die Ufer zurückkehrende Wildtiere beobachtet und nicht zuletzt einen schwimmenden Kontinent aus Plastik erkundet.

Nachdem das Forschungsprojekt Sichere Ruhr nun seinen Abschlussbericht vorgelegt hat und die Untersuchungen rund um das Baden im Fluss zu ihrem Ende gekommen sind, verabschieden auch wir uns mit unserem Wasserwandel-Blog. Bei unseren Lesern bedanken wir uns für die Treue und die interessierten wie auch die kritischen Kommentare.

Wer noch einmal eintauchen möchte in die Flussgeschichten oder sich über das Forschungsprojekt und seine Ergebnisse informieren möchte, bleibt dazu eingeladen: Was wir hier in den vergangenen vier Jahren an Informationen zusammengetragen haben, bleibt erhalten – die Website wird auch künftig online zur Verfügung stehen.

Und die Forschungsergebnisse von Sichere Ruhr bleiben nicht ohne Folgen: Die Interessengemeinschaft Baden in der Ruhr will sie nutzen, um erste öffentliche Badestellen an der Ruhr einuzrichten. Sie plant auch eine neue Webseite mit Informationen dazu sowie zur Sicherheitslage beim Baden in der Ruhr. Wann diese Seite online geht, soll den regionalen Medien zu entnehmen sein.

Mit dem Abschluss des Forschungsprojekts und diesem letzten Beitrag unseres Blogs ist das Thema Flussbaden selbst also noch lange nicht am Ende angelangt. In diesem Sinne sagen wir Auf Wiedersehen und wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr 2016.