Wasserwunder: Ruhr entdecken!

Reiherente

Foto: Frank Vassen

Die 43 Zentimeter große Reiherente (lateinisch Aythya fuligula) gehört zur Familie der Entenvögel und ist neben der Stockente die am häufigsten an Gewässern vorkommende Ente im nördlichen Eurasien bis in den Pazifik. Die Reiherente bevorzugt für ihre Brutplätze träge, langsam fließende nährstoffreiche Gewässer mit Uferbewuchs. Im Winter lebt sie an allen eisfreien, tiefen Gewässern wie Stauseen und Talsperren. An der Ruhr ist sie ein häufiger Wintergast. Mit zunehmendem Vorkommen der Wandermuscheln, ist sie aber auch immer häufiger in der Brutzeit anzutreffen. Die Wandermuscheln gehören, neben kleinen Land- und Wasserinsekten wie auch kleinen Fischen und Samen, auf den Speiseplan der Reiherente.

Die Balz findet im Winter bis in den April statt. Beobachten kann man dabei das typische Kopfschütteln, das Schwimmen mit gestrecktem Hals sowie Kopfwerfen. Nach der Balz brüten die Tiere von Mai bis Juni in Nestern auf offenen Inseln oder versteckt in der Bodenvegetation. Die Jungen schlüpfen nach 25 Tagen und werden nach weiteren 50 Tagen flügge.

Quelle: Haus Ruhrnatur
Foto: Frank Vassen

Die 43 Zentimeter große Reiherente (lateinisch Aythya fuligula) gehört zur Familie der Entenvögel und ist neben der Stockente die am häufigsten an Gewässern vorkommende Ente im nördlichen Eurasien bis in den Pazifik. Die Reiherente bevorzugt für ihre Brutplätze träge, langsam fließende nährstoffreiche Gewässer mit Uferbewuchs. Im Winter lebt sie an allen eisfreien, tiefen Gewässern wie Stauseen und Talsperren. An der Ruhr ist sie ein häufiger Wintergast. Mit zunehmendem Vorkommen der Wandermuscheln, ist sie aber auch immer häufiger in der Brutzeit anzutreffen. Die Wandermuscheln gehören, neben kleinen Land- und Wasserinsekten wie auch kleinen Fischen und Samen, auf den Speiseplan der Reiherente.

Die Balz findet im Winter bis in den April statt. Beobachten kann man dabei das typische Kopfschütteln, das Schwimmen mit gestrecktem Hals sowie Kopfwerfen. Nach der Balz brüten die Tiere von Mai bis Juni in Nestern auf offenen Inseln oder versteckt in der Bodenvegetation. Die Jungen schlüpfen nach 25 Tagen und werden nach weiteren 50 Tagen flügge.

Quelle: Haus Ruhrnatur