Wasserwunder: Ruhr entdecken!

Wasserfloh

Foto: Denis Barthel

Wasserflöhe werden nur 1-4 Millimeter groß, wobei die Weibchen größer sind als die Männchen. Je nachdem, welche Nahrung sie zu sich nehmen, sind sie grünlich, gelblich oder rötlich gefärbt oder auch durchsichtig.

In fast allen stehenden und langsam fließenden Gewässern weltweit, kann man Wasserflöhe finden, auch in solchen, die zeitweise austrocknen. An der Ruhr sind Wasserflöhe an den Altarmen des Flusses und in umliegenden Teichen sehr häufig. Die Tiere bewegen sich hüpfend durch das Schlagen ihrer Antennen fort. Ihre kleinen mit Härchen besetzten Brustbeine dienen ihnen zum Nahrungserwerb. Sie strecken sie vor und ziehen sie wieder ein und filtern so Algen und Bakterien aus dem Wasser.

Die Vermehrung von Wasserflöhen läuft meistens ohne Befruchtung durch ein Männchen ab. Bei der sogenannten Jungfernzeugung entstehen nur Weibchen, die in einer Brutkammer auf dem Rücken des Flohs getragen werden. Nur wenn ihre Umgebung unwirtlich wird – bei uns im Herbst – produzieren Wasserflöhe auch männliche Nachkommen. Diese Generation bringt dann befruchtete Eier hervor, die auch den winterlichen Frost überstehen können.

Foto: Denis Barthel

Wasserflöhe werden nur 1-4 Millimeter groß, wobei die Weibchen größer sind als die Männchen. Je nachdem, welche Nahrung sie zu sich nehmen, sind sie grünlich, gelblich oder rötlich gefärbt oder auch durchsichtig.

In fast allen stehenden und langsam fließenden Gewässern weltweit, kann man Wasserflöhe finden, auch in solchen, die zeitweise austrocknen. An der Ruhr sind Wasserflöhe an den Altarmen des Flusses und in umliegenden Teichen sehr häufig. Die Tiere bewegen sich hüpfend durch das Schlagen ihrer Antennen fort. Ihre kleinen mit Härchen besetzten Brustbeine dienen ihnen zum Nahrungserwerb. Sie strecken sie vor und ziehen sie wieder ein und filtern so Algen und Bakterien aus dem Wasser.

Die Vermehrung von Wasserflöhen läuft meistens ohne Befruchtung durch ein Männchen ab. Bei der sogenannten Jungfernzeugung entstehen nur Weibchen, die in einer Brutkammer auf dem Rücken des Flohs getragen werden. Nur wenn ihre Umgebung unwirtlich wird – bei uns im Herbst – produzieren Wasserflöhe auch männliche Nachkommen. Diese Generation bringt dann befruchtete Eier hervor, die auch den winterlichen Frost überstehen können.