Wasserwunder: Ruhr entdecken!

Nutria

Foto: Christine und Hagen Graf

Die Nutria (lateinisch Myocastor coypus) wird auch Sumpfbiber oder Biberratte genannt. Sie lebte ursprünglich in den Überschwemmungsgebieten südamerikanischer Flachlandflüsse. Nächste Verwandte sind Stachelschweine, Meerschweinchen und Chinchillas. Freilebende Nutrias an der Ruhr gehen auf entwichene oder freigesetzte Tiere aus Zuchtfarmen zurück. Ihre Ausbreitung hat seit den siebziger Jahren stark zugenommen.

Die Tiere werden 60 Zentimeter lang und besitzen leuchtend orangefarbene Zähne. Sie legen ihre Wohnstätten meist auf erhöhten Standorten am Ufer an. In Mülheim an der Ruhr lebt eine fast zahme Nutria-Population im Naturschutzgebiet „Kocks Loch“ und an der gegenüberliegenden Ruhrseite auf der Halbinsel „Entenschnabel“. Die ausgewachsenen Tiere haben an der Ruhr keine natürlichen Feinde. Lediglich lange Frostperioden setzen ihnen zu.

Quelle: Haus Ruhrnatur
Foto: Christine und Hagen Graf

Die Nutria (lateinisch Myocastor coypus) wird auch Sumpfbiber oder Biberratte genannt. Sie lebte ursprünglich in den Überschwemmungsgebieten südamerikanischer Flachlandflüsse. Nächste Verwandte sind Stachelschweine, Meerschweinchen und Chinchillas. Freilebende Nutrias an der Ruhr gehen auf entwichene oder freigesetzte Tiere aus Zuchtfarmen zurück. Ihre Ausbreitung hat seit den siebziger Jahren stark zugenommen.

Die Tiere werden 60 Zentimeter lang und besitzen leuchtend orangefarbene Zähne. Sie legen ihre Wohnstätten meist auf erhöhten Standorten am Ufer an. In Mülheim an der Ruhr lebt eine fast zahme Nutria-Population im Naturschutzgebiet „Kocks Loch“ und an der gegenüberliegenden Ruhrseite auf der Halbinsel „Entenschnabel“. Die ausgewachsenen Tiere haben an der Ruhr keine natürlichen Feinde. Lediglich lange Frostperioden setzen ihnen zu.

Quelle: Haus Ruhrnatur