Wasserwissen: Ruhr verstehen!

Wie funktioniert eine Schleuse?

Foto: “Creative Commons” von Franz-Josef Molitor. Lizenz CC BY 2.0

Schleusen sind Bauwerke, die dazu dienen, dass Wasserfahrzeuge unterschiedliche Wasserstände zwischen zwei Gewässerteilen überwinden können. Mit ihrer Hilfe kann ein Schiff, das auf einem Fluss oder Kanal unterwegs ist, angehoben oder abgesenkt werden, bis es das gewünschte Wasserniveau erreicht.

Bei Fließgewässern sind dafür normalerweise keine Pumpen erforderlich. Nachdem ein Schiff in die Schleusenkammer eingefahren ist, fließt das Wasser von dort ab ins Unterwasser – wie man den niedriger gelegenen Flussteil nennt. Sobald das Schiff dann auf den Wasserstand des Unterwassers abgesenkt wurde, wird das Schleusentor geöffnet und das Schiff kann seine Fahrt fortsetzen. Im umgekehrten Fall, also wenn das Wasserfahrzeug angehoben werden soll, lässt man der Schleusenkammer Wasser aus dem höher gelegenen Gewässerteil zufließen, solange bis das Schiff auf dessen Höhe angelangt ist. Hier ist die Funktionsweise einer Schleuse in Form einer Grafik veranschaulicht.

An der Ruhr haben Schleusen eine lange Geschichte. Schon im 18. Jahrhundert wurden eine ganze Reihe von ihnen angelegt, um den sogenannten Ruhraaken, die auf dem Fluss Kohle transportierten, die Fahrt zu ermöglichen. Zwar hat der Kohletransport auf dem Fluss seine Hochphase lange hinter sich, doch Schleusen spielen an der Ruhr immer noch eine wichtige Rolle für die Nutzung des Flusses als Wasserstraße. So verbindet beispielsweise der Ruhrschifffahrtskanal den Mülheimer mit dem Duisburger Hafen. Hier hebt und senkt die Ruhrschleuse circa 9.000 Schiffe im Jahr. Gemeinsam mit der Schleuse im Rhein-Herne-Kanal hilft sie den Wasserfahrzeugen damit, das rund zehn Meter betragende Gefälle zwischen den beiden Städten an der Ruhr zu überwinden.

Foto: “Creative Commons” von Franz-Josef Molitor. Lizenz CC BY 2.0

Schleusen sind Bauwerke, die dazu dienen, dass Wasserfahrzeuge unterschiedliche Wasserstände zwischen zwei Gewässerteilen überwinden können. Mit ihrer Hilfe kann ein Schiff, das auf einem Fluss oder Kanal unterwegs ist, angehoben oder abgesenkt werden, bis es das gewünschte Wasserniveau erreicht.

Bei Fließgewässern sind dafür normalerweise keine Pumpen erforderlich. Nachdem ein Schiff in die Schleusenkammer eingefahren ist, fließt das Wasser von dort ab ins Unterwasser – wie man den niedriger gelegenen Flussteil nennt. Sobald das Schiff dann auf den Wasserstand des Unterwassers abgesenkt wurde, wird das Schleusentor geöffnet und das Schiff kann seine Fahrt fortsetzen. Im umgekehrten Fall, also wenn das Wasserfahrzeug angehoben werden soll, lässt man der Schleusenkammer Wasser aus dem höher gelegenen Gewässerteil zufließen, solange bis das Schiff auf dessen Höhe angelangt ist. Hier ist die Funktionsweise einer Schleuse in Form einer Grafik veranschaulicht.

An der Ruhr haben Schleusen eine lange Geschichte. Schon im 18. Jahrhundert wurden eine ganze Reihe von ihnen angelegt, um den sogenannten Ruhraaken, die auf dem Fluss Kohle transportierten, die Fahrt zu ermöglichen. Zwar hat der Kohletransport auf dem Fluss seine Hochphase lange hinter sich, doch Schleusen spielen an der Ruhr immer noch eine wichtige Rolle für die Nutzung des Flusses als Wasserstraße. So verbindet beispielsweise der Ruhrschifffahrtskanal den Mülheimer mit dem Duisburger Hafen. Hier hebt und senkt die Ruhrschleuse circa 9.000 Schiffe im Jahr. Gemeinsam mit der Schleuse im Rhein-Herne-Kanal hilft sie den Wasserfahrzeugen damit, das rund zehn Meter betragende Gefälle zwischen den beiden Städten an der Ruhr zu überwinden.