Wasserwissen: Ruhr verstehen!

Szenario Naturnahes Baden an der Ruhr

Foto: Julie Falk

Die Möglichkeiten des Badens in der Ruhr sind heute noch eine Zukunftsmelodie. Drei Szenarien, wie das Baden künftig möglich sein könnte wurden im Rahmen des Projekts Sichere Ruhr im Workshop „Baden im Baldeneysee“ im April 2013 entwickelt. Hierbei wurden folgende Punkte in die Entwicklung mit einbezogen: Die hygienische Qualität, der rechtliche Status mit seinen Konsequenzen, die Kosten und Finanzierung, der gesellschaftliche Nutzen, die Kommunikation, die Infrastruktur, das Thema Sicherheit und der Aspekt der Müllentsorgung.

Das Szenario „Freies Baden in der Ruhr“ verzichtet auf offizielle Badestellen oder gar Flussbäder mit Parkplätzen und Imbissbuden. Freies Baden meint das Baden auf eigene Gefahr überall dort, wo die Ruhr zugänglich ist. Ausnahmen: Naturschutzgebiete und Privatgrund. Zudem meint das Baden auf eigene Gefahr dabei nicht das Unwissen über mögliche Gefahren, sondern ein Baden auf eigene Verantwortung. Schilder müssen daher über mögliche Gefahren informieren, Naturschutzgebiete und Privatgrund ausweisen.

Entscheidet sich ein Badewilliger trotz möglicher Gefahren ins Wasser zu springen, kann er sich nicht auf eine konstante Badeaufsicht oder –rettung verlassen. In diesem Szenario ist das Baden auf eigene Gefahr tatsächlich ein Baden mit Restrisiko, das von jedem Badenden selbst getragen wird. Natürlich steht dabei das normale Notfallangebot der Feuerwehr auf Anruf bereit.

Informationen zum Thema Hygiene, wie aktuelle Wasserwerte und Prognosen über die Wasserqualität, stehen darüber hinaus jedem Badelustigen per Internet zur Verfügung. Hierbei können auch Empfehlungen zum Nicht-Baden nach Regenfällen ausgesprochen werden. Ob einer solchen Empfehlung dann Folge geleistet wird, entscheidet wiederum jeder Badende für sich.

Müllproblematiken würden mit einer minimalen Infrastruktur in Form von Müllbehältern entlang der Ruhr vorgesorgt. Für die Leerung dieser ist dann die anliegende Gemeinde zuständig.

Der positive Nutzen des Badeszenarios besteht hierbei vor allem in der Zunahme der Lebensqualität; die Nachteile bestehen in möglichen Interessenskonflikten mit derzeitigen Nutzern der Ruhr und des Baldeneysees. Vorzustellen ist dabei auch die Ruhr generell zum Baden freizugeben, den Baldeneysee dagegen mit Badestellen zu bestücken um diesen möglichen Nutzungskonflikten vorzubeugen. Die Gleichberechtigung soll hierbei jedoch auch nicht zu kurz kommen.

Ein weiterer Nutzen entsteht vor allem für das Image der Region und damit für das Image aller anliegenden Kommunen. Als Nutznießer des Szenarios könnten die Anrainerkommunen im Sinne des Umweltschutzes diese geringe Infrastruktur in Form von Müllbehältern, Beschilderung und Internetinformationen tragen.

Foto: Julie Falk

Die Möglichkeiten des Badens in der Ruhr sind heute noch eine Zukunftsmelodie. Drei Szenarien, wie das Baden künftig möglich sein könnte wurden im Rahmen des Projekts Sichere Ruhr im Workshop „Baden im Baldeneysee“ im April 2013 entwickelt. Hierbei wurden folgende Punkte in die Entwicklung mit einbezogen: Die hygienische Qualität, der rechtliche Status mit seinen Konsequenzen, die Kosten und Finanzierung, der gesellschaftliche Nutzen, die Kommunikation, die Infrastruktur, das Thema Sicherheit und der Aspekt der Müllentsorgung.

Das Szenario „Freies Baden in der Ruhr“ verzichtet auf offizielle Badestellen oder gar Flussbäder mit Parkplätzen und Imbissbuden. Freies Baden meint das Baden auf eigene Gefahr überall dort, wo die Ruhr zugänglich ist. Ausnahmen: Naturschutzgebiete und Privatgrund. Zudem meint das Baden auf eigene Gefahr dabei nicht das Unwissen über mögliche Gefahren, sondern ein Baden auf eigene Verantwortung. Schilder müssen daher über mögliche Gefahren informieren, Naturschutzgebiete und Privatgrund ausweisen.

Entscheidet sich ein Badewilliger trotz möglicher Gefahren ins Wasser zu springen, kann er sich nicht auf eine konstante Badeaufsicht oder –rettung verlassen. In diesem Szenario ist das Baden auf eigene Gefahr tatsächlich ein Baden mit Restrisiko, das von jedem Badenden selbst getragen wird. Natürlich steht dabei das normale Notfallangebot der Feuerwehr auf Anruf bereit.

Informationen zum Thema Hygiene, wie aktuelle Wasserwerte und Prognosen über die Wasserqualität, stehen darüber hinaus jedem Badelustigen per Internet zur Verfügung. Hierbei können auch Empfehlungen zum Nicht-Baden nach Regenfällen ausgesprochen werden. Ob einer solchen Empfehlung dann Folge geleistet wird, entscheidet wiederum jeder Badende für sich.

Müllproblematiken würden mit einer minimalen Infrastruktur in Form von Müllbehältern entlang der Ruhr vorgesorgt. Für die Leerung dieser ist dann die anliegende Gemeinde zuständig.

Der positive Nutzen des Badeszenarios besteht hierbei vor allem in der Zunahme der Lebensqualität; die Nachteile bestehen in möglichen Interessenskonflikten mit derzeitigen Nutzern der Ruhr und des Baldeneysees. Vorzustellen ist dabei auch die Ruhr generell zum Baden freizugeben, den Baldeneysee dagegen mit Badestellen zu bestücken um diesen möglichen Nutzungskonflikten vorzubeugen. Die Gleichberechtigung soll hierbei jedoch auch nicht zu kurz kommen.

Ein weiterer Nutzen entsteht vor allem für das Image der Region und damit für das Image aller anliegenden Kommunen. Als Nutznießer des Szenarios könnten die Anrainerkommunen im Sinne des Umweltschutzes diese geringe Infrastruktur in Form von Müllbehältern, Beschilderung und Internetinformationen tragen.