Wasserwissen: Ruhr verstehen!

Szenario Ausgewiesene Badestellen an der Ruhr

Foto: Sven Becker

Das zweite Szenario, das im Rahmen des Workshops zum Thema “Baden in der Ruhr” im April von den Teilnehmern entwickelt wurde trägt den Titel “Ausgewiesene Badestellen”. Dieses Szenario beschreibt die Zwischenlösung, zwischen den beiden Szenarien “Freies Baden” und “Flussbäder”.

Eine Badestelle meint hierbei eine offiziell freigegebene Badestelle, die sich an problemlos zugänglichen Orten befindet. Hierbei eignet sich die Ruhr grundsätzlich besser für das Szenario als der Baldeneysee, da hier bereits viele Einschränkungen durch die derzeitige Nutzung von Wassersportlern, Anglern und der Weißen Flotte gegeben sind. Eine Badestelle am See könnte jedoch am Seaside Beach Baldeney eingerichtet werden. So kämen auch Seeliebhaber auf ihre Kosten. Weitere mögliche Badestellen könnten sein: Haus Scheppen, Mülheimer Ruhrstrand, Zeche Carl Funke, Rote Mühle, Strandbad Spillenburg Essen-Steele, Haus am See und Löwental. Weitere Einschränkungen gehen von der Nähe von Schifffahrtswegen und Anlegestellen der Weißen Flotte und Natur- und Vogelschutzgebieten aus.

Wie diese ausgewiesenen Badestellen sich optisch gestalten würde, ob mit Sand oder ohne, muss bei Umsetzung dieses Szenarios weitergehend diskutiert werden. Klar ist jedoch, dass die Badestellen deutlich gekennzeichnet werden müssen. Hierdurch kann auch vermieden werden, dass zu viel an nicht-freigegebenen Stellen gebadet würde. An diesen Badestellen sollte eine Infotafel über aktuelle Wasserwerte informieren. Zudem könnten solarbetriebene Notrufsäulen  in Verbindung mit einer gut sichtbaren Kilometrierung des Flusses zur Durchgabe des Standortes an jeder Badestelle installiert werden. Diese Säule soll den Nutzer mit dem bestehenden Sicherheitssystem der DLRG, Feuerwehr, etc. verbinden.

Um die Kosten möglichst gering zu halten sind weitere infrastrukturelle Maßnahmen in einem kleinen Rahmen zur Umsetzung des Szenarios nötig: eine gute verkehrstechnische Anbindung, Sanitäranlagen, regelmäßige Wartung der Badestellen, Müllentsorgung sowie ein befestigter Zugang zum Wasser, beispielsweise in Form eines Steges.

Auf eine konstante Badeaufsicht wurde bei der Entwicklung dieses Szenarios auch verzichtet, dagegen können Bojen den Schwimmbereich ausweisen und somit gewährleisten, dass sich kein Schwimmer in die Fahrrinne verirrt.

Die Informationen rund um die Wasserqualität sollen neben den Infotafeln über gängige Medien verbreitet werden. Darüber hinaus kann ein Ampelsystem vor Ort zudem eine Badeempfehlung geben oder aber vom Baden abraten.

Die Finanzierung des Szenarios muss anteilig von den beteiligten Institutionen, beispielsweise der Stadt, den Kommunen, dem Ruhrverband, etc. aufgeteilt werden. Eine andere Möglichkeit ist es, die Nutznießer des Projekts, z.B. die Gastronomie, die Campingplätze, etc. an den entstehenden Kosten zu beteiligen. Darüber hinaus können externe Sponsoren angeworben werden.

Foto: Sven Becker

Das zweite Szenario, das im Rahmen des Workshops zum Thema “Baden in der Ruhr” im April von den Teilnehmern entwickelt wurde trägt den Titel “Ausgewiesene Badestellen”. Dieses Szenario beschreibt die Zwischenlösung, zwischen den beiden Szenarien “Freies Baden” und “Flussbäder”.

Eine Badestelle meint hierbei eine offiziell freigegebene Badestelle, die sich an problemlos zugänglichen Orten befindet. Hierbei eignet sich die Ruhr grundsätzlich besser für das Szenario als der Baldeneysee, da hier bereits viele Einschränkungen durch die derzeitige Nutzung von Wassersportlern, Anglern und der Weißen Flotte gegeben sind. Eine Badestelle am See könnte jedoch am Seaside Beach Baldeney eingerichtet werden. So kämen auch Seeliebhaber auf ihre Kosten. Weitere mögliche Badestellen könnten sein: Haus Scheppen, Mülheimer Ruhrstrand, Zeche Carl Funke, Rote Mühle, Strandbad Spillenburg Essen-Steele, Haus am See und Löwental. Weitere Einschränkungen gehen von der Nähe von Schifffahrtswegen und Anlegestellen der Weißen Flotte und Natur- und Vogelschutzgebieten aus.

Wie diese ausgewiesenen Badestellen sich optisch gestalten würde, ob mit Sand oder ohne, muss bei Umsetzung dieses Szenarios weitergehend diskutiert werden. Klar ist jedoch, dass die Badestellen deutlich gekennzeichnet werden müssen. Hierdurch kann auch vermieden werden, dass zu viel an nicht-freigegebenen Stellen gebadet würde. An diesen Badestellen sollte eine Infotafel über aktuelle Wasserwerte informieren. Zudem könnten solarbetriebene Notrufsäulen  in Verbindung mit einer gut sichtbaren Kilometrierung des Flusses zur Durchgabe des Standortes an jeder Badestelle installiert werden. Diese Säule soll den Nutzer mit dem bestehenden Sicherheitssystem der DLRG, Feuerwehr, etc. verbinden.

Um die Kosten möglichst gering zu halten sind weitere infrastrukturelle Maßnahmen in einem kleinen Rahmen zur Umsetzung des Szenarios nötig: eine gute verkehrstechnische Anbindung, Sanitäranlagen, regelmäßige Wartung der Badestellen, Müllentsorgung sowie ein befestigter Zugang zum Wasser, beispielsweise in Form eines Steges.

Auf eine konstante Badeaufsicht wurde bei der Entwicklung dieses Szenarios auch verzichtet, dagegen können Bojen den Schwimmbereich ausweisen und somit gewährleisten, dass sich kein Schwimmer in die Fahrrinne verirrt.

Die Informationen rund um die Wasserqualität sollen neben den Infotafeln über gängige Medien verbreitet werden. Darüber hinaus kann ein Ampelsystem vor Ort zudem eine Badeempfehlung geben oder aber vom Baden abraten.

Die Finanzierung des Szenarios muss anteilig von den beteiligten Institutionen, beispielsweise der Stadt, den Kommunen, dem Ruhrverband, etc. aufgeteilt werden. Eine andere Möglichkeit ist es, die Nutznießer des Projekts, z.B. die Gastronomie, die Campingplätze, etc. an den entstehenden Kosten zu beteiligen. Darüber hinaus können externe Sponsoren angeworben werden.