Über das Projekt!

Mission Statement

Sichere Ruhr – Auch sicher zum Baden?

Nachdem der Mensch seiner wichtigsten Wasserressource in den letzten Jahrzehnten kaum Aufmerksamkeit geschenkt hat, wendet er sich heute weltweit wieder seinen Flüssen zu. Ob München, Berlin, Paris, oder Kopenhagen, der Trend geht in den Metropolen zur Revitalisierung der Gewässer und damit zur Rückkehr zum naturnahen Lebensraum in urbaner Umgebung. Auch in der Metropole Ruhr rückt der Fluss zunehmend wieder in das Bewusstsein der Bewohner. So steht er auch im Fokus unseres Forschungsprojektes Sichere Ruhr, das bis Ende 2014 untersucht, ob das Baden in der Ruhr in Zukunft Vision bleiben muss oder Wirklichkeit werden kann.

Wer wir sind

Im Verbund von Forschern aus Wissenschaft und Wasserwirtschaft untersuchen wir im Rahmen des Förderschwerpunkts RiSKWa („Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf“) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), ob und unter welchen Bedingungen das Baden in der Ruhr in absehbarer Zeit zugelassen werden kann. Begleitend ermitteln wir Optimierungsmöglichkeiten zur Sicherheit der Trinkwassergewinnung und –aufbereitung aus der Ruhr.

Was wir tun

Zu diesem Zweck untersuchen wir als Chemiker, Mediziner und Mikrobiologen Krankheitserreger, Parasiten und chemische Stoffe im Ruhrwasser. Anschließend ziehen wir Rückschlüsse auf mögliche Gesundheitsrisiken beim Baden und formulieren notwendige Bedingungen zur Verbesserung der Badewasserqualität. Zudem betrachten unsere Ingenieure Maßnahmen, mit denen die hygienische Belastung der Ruhr nachhaltig reduziert werden kann. Hierzu gehören beispielsweise Maßnahmen auf der Kläranlage oder auch Ansätze zur Vermeidung hygienisch bedenklicher Abschwemmungen bei Regenwetter.

Wie wir arbeiten

Gemeinsam mit unseren Kommunikationswissenschaftlern und Soziologen werden wir die Bürger und Städte frühzeitig in die Projektbearbeitung einbinden und mit ihnen mögliche Szenarien für das Flussbaden im urbanen Raum entwickeln, bei denen wir gesellschaftliche Wünsche und Bedenken, Gefahreneinschätzungen und Frühwarnsysteme berücksichtigen. Daher verstehen wir auch die regelmäßige Information der Öffentlichkeit über die Aktivitäten des Projektes als eine unserer Aufgaben. Ebenso werden wir gemeinsam mit allen Beteiligten die zu erwartenden Maßnahmenkosten und mögliche Szenarien für eine Finanzierung erarbeiten. Dieser gemeinsam erarbeitete Leitfaden soll Städten in Zukunft als Grundlage zur Abwägung des Für und Wider eines öffentlichen Badebetriebs in Flüssen dienen.

Durch all dies möchten wir versuchen naturnahes Flussbaden im Ruhrgebiet zu ermöglichen und einen Beitrag zum erhöhten Freizeitwert der Region und zum Schutz des Gewässers zu leisten – denn durch unser Tun versuchen wir den Fluss zu revitalisieren, Naherholungsraum zu schaffen und Lebensraum zu gestalten.

Sichere Ruhr – Auch sicher zum Baden?

Nachdem der Mensch seiner wichtigsten Wasserressource in den letzten Jahrzehnten kaum Aufmerksamkeit geschenkt hat, wendet er sich heute weltweit wieder seinen Flüssen zu. Ob München, Berlin, Paris, oder Kopenhagen, der Trend geht in den Metropolen zur Revitalisierung der Gewässer und damit zur Rückkehr zum naturnahen Lebensraum in urbaner Umgebung. Auch in der Metropole Ruhr rückt der Fluss zunehmend wieder in das Bewusstsein der Bewohner. So steht er auch im Fokus unseres Forschungsprojektes Sichere Ruhr, das bis Ende 2014 untersucht, ob das Baden in der Ruhr in Zukunft Vision bleiben muss oder Wirklichkeit werden kann.

Wer wir sind

Im Verbund von Forschern aus Wissenschaft und Wasserwirtschaft untersuchen wir im Rahmen des Förderschwerpunkts RiSKWa („Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf“) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), ob und unter welchen Bedingungen das Baden in der Ruhr in absehbarer Zeit zugelassen werden kann. Begleitend ermitteln wir Optimierungsmöglichkeiten zur Sicherheit der Trinkwassergewinnung und –aufbereitung aus der Ruhr.

Was wir tun

Zu diesem Zweck untersuchen wir als Chemiker, Mediziner und Mikrobiologen Krankheitserreger, Parasiten und chemische Stoffe im Ruhrwasser. Anschließend ziehen wir Rückschlüsse auf mögliche Gesundheitsrisiken beim Baden und formulieren notwendige Bedingungen zur Verbesserung der Badewasserqualität. Zudem betrachten unsere Ingenieure Maßnahmen, mit denen die hygienische Belastung der Ruhr nachhaltig reduziert werden kann. Hierzu gehören beispielsweise Maßnahmen auf der Kläranlage oder auch Ansätze zur Vermeidung hygienisch bedenklicher Abschwemmungen bei Regenwetter.

Wie wir arbeiten

Gemeinsam mit unseren Kommunikationswissenschaftlern und Soziologen werden wir die Bürger und Städte frühzeitig in die Projektbearbeitung einbinden und mit ihnen mögliche Szenarien für das Flussbaden im urbanen Raum entwickeln, bei denen wir gesellschaftliche Wünsche und Bedenken, Gefahreneinschätzungen und Frühwarnsysteme berücksichtigen. Daher verstehen wir auch die regelmäßige Information der Öffentlichkeit über die Aktivitäten des Projektes als eine unserer Aufgaben. Ebenso werden wir gemeinsam mit allen Beteiligten die zu erwartenden Maßnahmenkosten und mögliche Szenarien für eine Finanzierung erarbeiten. Dieser gemeinsam erarbeitete Leitfaden soll Städten in Zukunft als Grundlage zur Abwägung des Für und Wider eines öffentlichen Badebetriebs in Flüssen dienen.

Durch all dies möchten wir versuchen naturnahes Flussbaden im Ruhrgebiet zu ermöglichen und einen Beitrag zum erhöhten Freizeitwert der Region und zum Schutz des Gewässers zu leisten – denn durch unser Tun versuchen wir den Fluss zu revitalisieren, Naherholungsraum zu schaffen und Lebensraum zu gestalten.